Softwareaktien: Hauptargument der Short-Seller löst sich in Luft auf
Die Baisse bei den Softwareaktien beginnt zu wackeln
Die Bären spekulieren weiter gegen die Softwareaktien. Doch das Hauptargument der Short-Seller beginnt zu bröckeln: Der Free Lunch durch AI ist in Wirklichkeit keiner. Die AI-Anbieter bringen sich in Stellung, um später abzukassieren.
Die Programmierkünste von AI-Modellen haben nicht nur die Gehaltsniveaus von Programmierern reduziert, sondern auch die Bewertungen grosser Softwarehäuser an der Börse in den Keller geschickt. Die Argumentation der Short-Seller ist: Wenn AI so billig und schnell Software schreiben kann, dann werden die zukünftigen Cashflows der Softwarehäuser deutlich schwächer als erwartet ausfallen. Diskontiert man diese ab, um auf den heutigen Wert der Unternehmen zu kommen, fällt das Ergebnis dann regelmässig schwächer als in der Vergangenheit aus, was die Korrektur der Kurse erzwingt.
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