Netflix gibt seine Übernahmeavancen für Warner Bros auf und sorgt damit für große Erleichterung bei den Aktionären

Auf einen endlosen Bieterkrieg will sich Netflix nicht einlassen

Zürcher Börsenbriefe - Netflix gibt seine Übernahmeavancen für Warner Bros auf und sorgt damit für große Erleichterung bei den Aktionären

 

Seit Monaten schon tobt die Übernahmeschlacht um Warner Bros. Eigentlich hatte sich das Studio bereits auf eine Übernahme von Netflix geeinigt, wofür knapp 83 Milliarden US-Dollar fließen sollten. Doch Paramount ließ nicht locker und erhöhte seinerseits munter den Kaufpreis bis auf zuletzt 111 Milliarden Dollar. Bei diesem Spielchen will Netflix aber nicht länger mitmachen.

Am Donnerstag teilte der Streaming-Gigant mit, sein Übernahmeangebot für Warner Bros zurückzuziehen. Das Management sagte dazu, dass Warner Bros von Beginn an ein „nice to have“ gewesen sei. Man wolle aber nicht den Preis immer weiter in die Höhe treiben. Laut einem Bericht von CNBC war Ted Sarandos, seines Zeichens Co-CEO von Netflix (US64110L1061), im Vorfeld im Weißen Haus zu Besuch. Dort heißt es aber, dass er dort nicht Donald Trump getroffen habe.