Vor einem schwedischen Gericht kann sich Klarna gegen Google durchsetzen und eine rekordverdächtige Summe an Schadenersatz geltend machen
Die Klarna-Aktie reagiert nur kurz mit einem größeren Kurssprung
Jahrelang präsentierte Google in den Suchergebnissen bevorzugt Ergebnisse des eigenen Preisvergleichs. Diese Praxis wurde längst beerdigt und heute gibt es größere Bedenken darüber, wie KI-Übersichten das Verhalten der Nutzer beeinflussen mögen. Doch die Vergangenheit wird vor Gericht noch munter breitgetreten.
Als Opfer des Vorgehend von Google sah sich auch der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna (GB00BMHVL512) an. Dessen Tochter PriceRunner wurde nach eigener Ansicht systematisch benachteiligt und durch das frühere Verhalten des Suchmaschinenbetreibers sollen 2,1 Milliarden Euro an Gewinnen verlorengegangen sein. Genau diese Summe wollte man sich vor Gericht zurückholen und bekam nun zumindest teilweise recht.
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