Datenleck-Skandal schiesst Coupang ins Aus
Die Wall Street nimmt Abstand von Coupang - niemand will die Aktie im Portfolio haben
Der südkoreanische E-Commerce-Riese Coupang hat sich mit einem Skandal um ein riesiges Datenleck selbst in Aus geschossen. An der Wall Street will niemand zum Stichtag 31. Dezember die Aktie im Portfolio ausweisen müssen, weswegen der Abverkauf immer steiler wird.
Der Ruf ist ruiniert. Da gibt es keinen Weg drumherum. Coupang (US22266T1097) hat sich einen Hacker eingefangen, der lange unerkannt tief in die Datenbasis des E-Commerce-Riesen vorgedrungen ist. Der Eindringling ist an sensible Daten gekommen, vor allem auch an die Daten der Kundschaft. Den bisherigen Informationen zufolge wurden in den Datensätzen die vollen Namen der Kunden, ihre E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Lieferadressen erbeutet. Nicht jedoch die Login- und Zahlungsinformationen. Die Polizei in Südkorea spricht vom grössten Datendiebstahl in der Geschichte des Landes, denn Coupang zählt zwei Drittel der Bevölkerung zu seiner Kundschaft. Die Datensätze von insgesamt 33 Millionen Kunden sind dem Hacker in die Hände gefallen.
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