Alstom verschiebt die Auslieferung von Zügen nach Deutschland weit in die Zukunft und die Bilanz leidet unter Strafzahlungen
An der Börse wird Alstom weiter durchgereicht
Nicht nur die Deutsche Bahn ist berüchtigt für ihre Unpünktlichkeit. Auch der französische Zughersteller Alstom hat seine liebe Not damit, sich an Termine zu halten. An Aufträgen mangelt es grundsätzlich nicht. Mehrere deutsche Bundesländer orderten bereits vor Jahren Züge bei Alstom. Die für dieses Jahr angedachte Auslieferung verzögert sich nun aber bis ins Jahr 2028.
Das bedeutet für Alstom (FR0010220475) nicht nur einen herben Vertrauensverlust. Der Konzern weist in vorläufigen Zahlen auf Strafzahlungen hin, welche die Prognose schwer unter Druck setzen. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr müssen die Aussichten daher nach unten korrigiert werden, und das nicht zu knapp. Mit einem positiven Cashflow wird nicht länger gerechnet. Stattdessen wird an dieser Stelle ein Minus von 1,5 Milliarden Euro erwartet.
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