Angesichts steigender Zinsen schraubt Vonovia die Prognose dezent zurück und schickt den Aktienkurs weiter in die Tiefe
Die Aktie von Vonovia kommt nicht zur Ruhe
Anhaltende Diskussionen um mögliche Enteignungen in Berlin setzen der Vonovia-Aktie schon seit einer Weile zu. Kurzfristig ist das größere Problem allerdings die hohe Inflation, welche die Zinsen bereits in die Höhe getrieben hat und die Börsianer weitere Zinserhöhungen fürchten lässt. Genau deshalb blickt Vonovia nun auch ein wenig vorsichtiger in Richtung Zukunft.
In einer Mitteilung vom Mittwoch spricht Vonovia (DE000A1ML7J1) zwar über ein robustes Kerngeschäft, verweist gleichzeitig aber auch auf höhere Finanzierungskosten sowie ein schwächeres Transaktionsgeschäft. Das bleibt bei der Prognose nicht ohne Wirkung. Die bisherige Spanne von 2,95 bis 3,05 Milliarden Euro für das Ebitda bleibt zwar unangetastet. Vonovia wird aber nach eigener Aussage wohl nur noch in der unteren Hälfte davon landen.
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