Die EU scheint Alphabets Werbegeschäft unter die Lupe zu nehmen und künstlich erhöhte Werbepreise zu vermuten

Das könnte gefährlich werden für Google und Alphabet

Zürcher Börsenbriefe - Die EU scheint Alphabets Werbegeschäft unter die Lupe zu nehmen und künstlich erhöhte Werbepreise zu vermuten

 

Eine offizielle Untersuchung kündigte die EU zwar noch nicht an. Doch am Mittwoch berichtete die Nachrichtenagentur Reuters über ein Schreiben der EU-Kommission an Werbekunden von Alphabet, in dem die Befürchtung über erhöhte Werbepreise bei Google ausgesprochen wird. Sollte dieser Verdacht sich erhärten, könnte es für den Digitalkonzern unangenehm werden.

Im Raum steht der Verdacht, dass Alphabet (US02079K3059) bzw. Google bei Auktionen für den Verkauf von Werbung den Abrechnungspreis zum eigenen Vorteil in die Höhe getrieben habe. Den angeschriebenen Unternehmen wird nun bis zum 2. März Zeit gegeben, um zum Thema Stellung zu beziehen. Äußern wollte die EU sich gegenüber Medienvertretern zum Thema nicht weiter. Von dort heißt es lediglich, dass möglicherweise wettbewerbswidrige Praktiken beobachtet werden sollen.