Rüstungsunternehmen kippen unter die 200 Tage-Linien
Rüstungsunternehmen nach den Quartalsberichten unter Druck - wo liegen die Böden?
Die Rüstungsunternehmen geraten auf beiden Seiten des Atlantiks unter Druck. Die Frage ist, ob der Verkaufsdruck sich aus dem operativen Geschäft ergibt oder es sich um eine reine Bewertungsabkühlung handelt. Drei Top-Unternehmen nehme ich ins Visier.
Saab (SE0021921269) ist mit Schwung unter die 200 Tage-Linie gerutscht. Das verheisst kurzfristig nichts Gutes. Ein Test der 500 Schweden Kronen (SEK) Marke steht nun als nächstes an. Doch die erste harte Unterstützungszone liegt noch einmal 10 % darunter. Der Grund für den Verkaufsdruck: Die Marktkapitalisierung liegt trotz Abkühlung mit 289 Mrd. SEK immer noch weit über den erwarteten Umsatzniveaus der kommenden Jahre und die Nervosität der Anleger wird zudem durch den schwachen Auftragseingang (-5 %) getrieben. Während die Luftfahrtsparte (Gripen!) sich positiv entwickelt, brachen die Aufträge bei Dynamics (Lenkwaffen) ein. Da nutzt es auch wenig, dass der Gesamtumsatz um 21 % auf 19,2 Mrd. SEK (ca. 2,1 Mrd. Euro) und der Gewinn um 15 % auf 1,5 Mrd. SEK stieg. Denn: Wer heute weniger Aufträge reinholt, hat morgen weniger Umsätze. Doch nicht in Europa erleben die Rüstungsaktien einen Rücksetzer.
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