Supreme Court bleibt der „Joker“ für Bayer

Solide Zahlen für Q1 von Bayer und eine leichte Prognoseverbesserung für 2026

Zürcher Börsenbriefe - Supreme Court bleibt der „Joker“ für Bayer

 

Bayer lieferte einen unspektakulären Abschluss für das 1. Quartal ab. Die Zahlen sind solide, aber bringen keine neuen Bewertungsphantasien ins Spiel. Entscheidend bleibt kurzfristig die Entscheidung des Supreme Court, die ein Game-Changer sein kann. 

Echtes Wachstum konnte Bayer (DE000BAY0017) im 1. Quartal nicht erreichen. Insgesamt sank der Umsatz im Jahresvergleich um -2,4 % auf 13,41 Mrd. Euro, was komplett auf das Konto der Pharmasparte geht. Diese spielt zwar nur noch die zweite Geige im Hause Bayer, aber verzeichnete in den ersten drei Monaten einen Umsatzrückgang von 4,55 Mrd. Euro auf 4,25 Mrd. Euro. Insbesondere das Auslaufen von wichtigen Patenten und die harsche Konkurrenz vom Generikamarkt sorgten für Gegenwind bei Xarelto (Gerinnungshemmer) und Eylea (Netzhauterkrankungen). Die Sparten Agrarchemie und nicht-verschreibungspflichtige Gesundheitsprodukte stagnierten. Insgesamt litt Bayer deutlich unter dem starken Euro, der fast 6 Prozentpunkte Wachstum kostete.