Die Umsätze von Novo Nordisk sollen stärker als bisher gedacht nachgeben und die Aktie reagiert darauf mit einem veritablen Kurssturz

Auch Abnehmtabletten scheinen Novo Nordisk die Bilanz nicht retten zu können

Zürcher Börsenbriefe - Die Umsätze von Novo Nordisk sollen stärker als bisher gedacht nachgeben und die Aktie reagiert darauf mit einem veritablen Kurssturz

 

Die Novo Nordisk-Aktie startete mit viel Schwung und positiven Schlagzeilen ins neue Jahr. Bereits im Dezember konnten die Dänen in den USA eine Zulassung für eine Tablettenform des Abnehmmittels Wegovy erhalten. Im Januar folgte der Marktstart, womit man der Konkurrenz einen großen Schritt voraus ist. Die Anleger versprühten zunächst Begeisterung; der Aktienkurs schoss in die Höhe.

Doch spätestens mit den kürzlich vorgestellten Prognosen erhielt die Stimmung an der Börse wieder einen kräftigen Dämpfer. Novo Nordisk (DK0062498333) rechnet für das laufende Jahr mit erheblichen Belastungen durch die immer stärkere Konkurrenz. Außerdem wird vor negativen Effekten durch US-Pläne zur Senkung von Medikamentenpreisen gerechnet. Die Umsätze sollen 2026 im Vergleich zum Vorjahr währungsbereinigt wohl um fünf bis 13 Prozent sinken.