Mit einer frischen Übernahme will MTU Aero Engines sich Chancen im rapide wachsenden Drohnenmarkt sichern
Gelingt MTU Aero Engines damit der nächste Coup?
Noch bis in den Februar gab es bei der Aktie von MTU Aero Engines nichts zu meckern. Der Hersteller von Triebwerken profitierte kräftig vom Boom in der Luftfahrt und die Aktie zog es immer weiter in Richtung Norden. Mit Beginn des Irankriegs endete die Rallye jedoch abrupt. Hohe Ölpreise, gesperrte Lufträume und weitere Entwicklungen ließen daran zweifeln, ob die Bestellungen der Flugzeughersteller in Zukunft weiter auf hohem Niveau bleiben würden.
Darauf allein will sich MTU Aero Engines (DE000A0D9PT0) in Zukunft auch gar nicht verlassen. Am Mittwoch kündigte der Konzern an, das noch junge Unternehmen Aerodesignworks einverleiben zu wollen. Jenes entstand im Jahr 2011 als ein Ableger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Gegenüber dem „Handelsblatt“ erläuterte MTU-Chef Johannes Bussman die weiteren Pläne rund um die anvisierte Übernahme noch etwas genauer.
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