Intesa bemüht sich um eine Übernahme der MPS und will dafür rund 30 Milliarden Euro auf den Tisch legen
Die Aktie der MPS reagiert prompt
Während die italienische UniCredit sich noch immer um eine Übernahme der Commerzbank bemüht, wird sie sich in der Heimat wohl auf größere Konkurrenz einstellen müssen. Denn dort steht eine historische Übernahme an, in deren Mittelpunkt die älteste Bank der Welt, die Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) steht.
Bereits am Wochenende schlug die Mailänder Banco BPM eine Fusion mit der MPS (IT0005508921) vor. Zu Beginn der neuen Woche legte nun jedoch die Intesa Sanpaolo ein Übernahmeangebot für die MPS vor. Dafür sollen etwa 30 Milliarden Euro fließen, welche sich aus Barmitteln und Aktien zusammensetzen. Das entspricht einem Aufschlag von rund zwölf Prozent verglichen mit den vorherigen Schlusskursen.
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