Mitten im Speicherboom verabschiedet sich Infineon von einem Zweig bei Spezial-Speicherchips und streicht dadurch wohl eine hohe Summe ein
Speichertechnik soll auch weiterhin zum Portfolio von Infineon gehören
Trotz der anhaltend hohen Nachfrage nach Speicherchips und dergleichen mehr verlor die Aktie von Infineon zuletzt etwas an Halt. Diskussionen über ein Drosseln des Tempos bei der KI-Entwicklung ließen die Anleger in die Defensive gehen. Nun meldet der Konzern auch noch den Abschied von einem Teil seiner Sparte für Spezial-Speicherchips, was allerdings nichts Schlechtes sein muss.
Wie einer Unternehmensmitteilung zu entnehmen ist, schnürt Infineon (DE0006231004) unter anderem F-RAM-Produkte und NOR-Flash-Speicher-Kapazitäten zu einem Paket zusammen, das an Winbond Electronics gehen soll. So die Behörden dem Ganzen ihren Segen erteilen, soll der Deal im zweiten Halbjahr 2027 über die Bühne gehen. Kritiker mögen darin wegfallende Umsätze sehen, und das ausgerechnet bei der derzeit hohen Nachfrage nach eben solchen Produkten.
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