Die Aktionäre von Bayer hoffen auf den großen Befreiungsschlag
Für Bayer geht es in die heiße Phase
Es wird ernst für Bayer. Mit der Übernahme von Monsanto wandelte der Pharmakonzern sich zwar zu einem weltweit führenden Agrarkonzern, holte sich dabei aber auch diverse juristische Auseinandersetzungen ins Haus. Die wohl größte und bedeutendste davon dreht sich um den Unkrautvernichter Glyphosat. Stand heute sind zehntausende Klagen anhängig und es werden etliche Milliarden an Schadenersatz eingefordert. Es hat sich in den letzten Jahren eine richtige Industrie aus Klagen in diesem Bereich gebildet.
Recht erfolgreich arbeitete Bayer (DE000BAY0017) in den letzten Jahren an einem Ausweg. Vorgesehen ist ein Massenvergleich, bei dem bis zu 7,25 Milliarden US-Dollar über einen Zeitraum von 21 Jahren fließen sollen. Das ist nicht wenig Geld, aber es wäre für Bayer sehr viel verträglicher, als vor Gericht Niederlagen einzufahren. Das einzige Problem bisher ist noch, dass es für den Vergleich noch keine Genehmigung gibt.
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