Quick-Commerce Schlacht zerlegt die Margen - Cloud +38 % rettet das Bild nicht

Alibaba: Quick-Commerce Schlacht zerlegt die Margen

Zürcher Börsenbriefe - Quick-Commerce Schlacht zerlegt die Margen - Cloud +38 % rettet das Bild nicht

 

Was Eddie Wu am Mittwoch in Hangzhou präsentierte, war der schwächste Bericht seit Jahren: Der Umsatz stieg nur um 3 % auf 243,38 Mrd. Yuan (ca. 30,1 Mrd. Euro) und blieb damit klar unter der Konsensschätzung von 252 Mrd. Yuan. Bereinigt um die Verkäufe von Sun Art und Intime rechnet das Management die Wachstumsrate auf 11 % hoch, doch das ist Kosmetik - die Börse hält sich an die Berichtszahl. Schwerer wiegt die Zeile darunter: 

Aus einem operativen Gewinn von 28,47 Mrd. Yuan im Vorjahresquartal machte Alibaba (KYG017191142) ein operativer Verlust von -0,85 Mrd. Yuan. Es ist der erste rote Strich auf dieser Zeile seit dem Frühjahr 2021. Der bilanzielle Nettogewinn von 23,50 Mrd. Yuan (+96 %) wirkt nur deshalb passabel, weil Alibaba aus dem Beteiligungsportfolio kräftige Mark-to-Market-Gewinne verbuchen konnte. Das bereinigte Ergebnis von 86 Mio. Yuan zeigt die operative Realität: praktisch null.