Mit Chips für Rechenzentren verdient Intel weiterhin gutes Geld, doch in anderen Bereichen und beim Ausblick schwächelt der Chiphersteller sichtlich

Die Aktionäre von Intel suchen das Weite

Zürcher Börsenbriefe - Mit Chips für Rechenzentren verdient Intel weiterhin gutes Geld, doch in anderen Bereichen und beim Ausblick schwächelt der Chiphersteller sichtlich

 

Die Aktie von Intel legte in der jüngeren Vergangenheit eine beispiellose Erholung hin. Zu verdanken war dies dem schnell wachsenden Geschäft mit Chips für KI-Rechenzentren. Das läuft auch weiterhin blendend und konnte die Umsätze um 78 Prozent verbessern. Doch abseits davon scheinen sich auch immer mehr Risse zu zeigen.

Das beginnt beim klassischen Geschäft mit Chips für Consumer. Aufgrund der Speicherkrise erlebt der Sektor einen beispiellosen Einbruch, der nun auch bei Intel (US4581401001) angekommen ist. In den Quartalszahlen musste an dieser Stelle ein Rückgang um fünf Prozent gemeldet. Intel rechnet auch nicht damit, dass sich hier vor dem zweiten Halbjahr 2027 Besserung einstellen wird. Zusätzlich belasteten Produktionsunterbrechungen in Israel die Ergebnisse.