Die Zahlen von Oracle übertreffen sämtliche Erwartungen, doch die hohen Investitionen bleiben eine Belastung für die Aktie
Oracle zahlt einen hohen Preis für das Wachstum
Die Berichtssaison in diesem Quartal ist zwar weitgehend erledigt. Hier und dort gibt es aber noch Nachzügler. Am Donnerstag nach Börsenschluss erlaubte etwa Oracle einen Blick in die Bücher und Enttäuschungen gab es dabei kaum zu sehen. Tatsächlich konnten die Erwartungen der Analysten sogar deutlich übertroffen werden. Blanke Euphorie machte sich dennoch nicht breit.
Schwer überzeugen konnte Oracle (US68389X1054) bei den Umsätzen, die im vergangenen Quartal um rund 30 Prozent auf 19,3 Milliarden US-Dollar in die Höhe schnellten. Beim bereinigten Gewinn meldete der Software-Konzern 1,92 Dollar je Aktie. Die Konsensschätzung der Analysten belief sich auf lediglich 1,74 Dollar. Zu verdanken ist dieser Erfolg zu weiten Teilen dem Cloud-Segment. Allein beim Segment Cloud-Infrastruktur ging es um 121 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar aufwärts und der Auftragsbestand legte um 209 Milliarden auf 664 Milliarden Dollar zu.
Für diesen Inhalt benötigen Sie ein Abonnement
Testen Sie uns ohne Risiko - das kostenlose Probeabo endet nach 4 Wochen und bedarf keiner Kündigung. Es gibt keinerlei kostenpflichtige Folgeabos. Testen Sie unsere Börsenbriefe und entscheiden Sie selbst, ob sich unsere Abomodelle für Sie rentieren.
