Der Kostendruck bei Mercedes-Benz hält vor allem in Deutschland an und drastische Maßnahmen erscheinen nicht undenkbar
Mercedes-Benz erhöht offenbar den Druck
Dass Mercedes-Benz an seinen deutschen Standorten mit hohen Kosten zu kämpfen hat, ist längst keine Neuigkeit mehr. Bereits im Sommer forderte der Konzern, dass die Kosten je Arbeitsstunde deutlich sinken müssen. Als Lösung schlugen die Verantwortlichen vor, dass Beschäftigte hierzulande 40 statt bisher 35 Stunden in der Woche arbeiten, ohne dafür einen Lohnausgleich zu erhalten.
Bei den Arbeitnehmervertretern ist genau diese Idee wenig populär und es gibt erbitterten Widerstand. Ob und in welcher Form die Gespräche seither Fortschritte gemacht haben mögen, darüber gibt es keine offiziellen Angaben. Nun berichtet die „FAZ“ unter Verweis auf Insider darauf, dass der Ton wohl schärfer wird. Den Ausführungen zufolge denke der Konzern über eine Werksschließung in Deutschland und einen weiteren Ausbau der Kapazitäten in Osteuropa nach.
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