Mit neuerlichen Aktienrückkäufen versucht Netflix die Wogen nach mauen Prognosen zu glätten, doch die Freude an den Märkten währte nur kurz

Die Netflix-Aktie tut sich weiterhin schwer

Zürcher Börsenbriefe - Mit neuerlichen Aktienrückkäufen versucht Netflix die Wogen nach mauen Prognosen zu glätten, doch die Freude an den Märkten währte nur kurz

 

Vor wenigen Tagen erst enttäuschte Netflix mit dem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Investitionen in neue Eigenproduktionen belasten das Ergebnis wohl deutlich stärker, als es sich die Anteilseigner und Analysten erhofft hatten. Als Resultat davon gab die Aktie zeitweise um neun Prozent nach und die Zugewinne aus dem April wurden mit einem Schlag kassiert.

Dabei fielen die Q1-Ergebnisse von Netflix (US64110L1061) alles andere als schlecht aus. Sowohl bei den Umsätzen als auch den Gewinnen konnten die Schätzungen der Analysten übertroffen werden. Das nützt der Aktie allerdings wenig, da an der Börse stets in die Zukunft investiert wird. Dass nur ein Gewinn je Aktie von 0,78 US-Dollar statt der von Experten vorhergesagten 0,84 Dollar prognostiziert wird, wiegt daher deutlich schwerer.