Der Neuausrichtung von Lenzing mit massiven Stellenabbauten stehen die Börsianer eher skeptisch gegenüber
Es fehlt bei Lenzing an Wachstumssignalen
Der Faserhersteller Lenzing scheint nicht aus der Krise zu kommen. Nach mehreren Verlustjahren in Folge kündigte der Konzern am Montag nach Börsenschluss neue Pläne für den Abbau von Arbeitsplätzen an. Bis Ende 2030 sollen 2.000 Jobs wegfallen. Aktuell existieren weltweit noch rund 7.700 Vollzeit-Stellen im Konzern.
Wie „Der Standard“ zu berichten weiß, sieht Lenzing (AT0000644505) das Vorhaben als Teil einer laufenden „strategischen Neuausrichtung“ an. Vor Standorten in Österreich macht der Konzern nicht Halt. Schon Ende dieses Jahres läuft die Produktion im Burgenland aus. Immerhin soll schon ein Sozialplan stehen und Lenzing ist nach eigenem Bekunden auf der Suche nach einem Käufer, um möglichst viele Stellen erhalten zu können. Betroffen sollen 285 Beschäftigte sein.
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