Intel zapft mit einer neuen Aktienemission den Kapitalmarkt an und schickt die Anleger in die Defensive

Der hohe Investitionsbedarf hinterlässt Spuren bei Intel

Zürcher Börsenbriefe - Intel zapft mit einer neuen Aktienemission den Kapitalmarkt an und schickt die Anleger in die Defensive

 

Die Ergebnisse von Intel haben sich zuletzt merklich gebessert und noch dazu wurde die Aktie aufgrund einer staatlichen Beteiligung und Kooperationen mit Tech-Giganten wie Nvidia in höhere Gefilde getrieben. Auch die Aussicht auf eine zunehmende Bedeutung des Foundry-Geschäfts beschäftigt die Anleger. Allerdings ist der Investitionsbedarf weiterhin hoch, was nun spürbare Folgen hat.

Um auch weiterhin munter in neue Anlagen und dergleichen mehr investieren zu können, gibt Intel (US4581401001) neue Stammaktien im Wert von 15 Milliarden US-Dollar aus. Darüber informierte der Chiphersteller am Montag in einer Mitteilung. Die Emission wird begleitet von einem Konsortium der Banken JPMorgan, Morgan Stanley, Citigroup und Goldman Sachs. Die Banken selbst erhalten eine Option zum Kauf zusätzlicher Stammaktien bis zu einem Wert von 2,25 Milliarden Dollar.