Die Schwäche des Euro hat viele Väter
Der Druck auf den Euro erzwingt Konsequenzen für Ihr Portfolio
Die Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar und vor allem das Ausmass des negativen Momentums sind besorgniserregend. Dahinter steht jedoch nicht ein Auslöser, sondern hier kommen gleich mehrere zusammen. Und um die Bewegung vollständig zu verstehen, muss man sich zudem beide Seiten der Medaille ansehen: den Euro und den US-Dollar.
Der wichtigste Faktor für die Abwertung des Euro ist der Anstieg der Risikowahrnehmung am Kapitalmarkt. Wir sehen derzeit eine gravierende Verschiebung des Sentiments von einer starken Euphorie im 2. Quartal hin zu einer Flucht in Sicherheit, die gleichzeitig auch ein Rückzug aus den Assets mit sehr hohen Bewertungsprämien ist. Und das gilt sowohl für den Aktien- als auch den Anleihemarkt. Der europäische Aktienmarkt hat selbst wenige eigene und selbstständige Equity-Stories, die hohe Bewertungszuwächse rechtfertigen. Die allgemein gute Performance der jüngeren Vergangenheit ist weitgehend an die Entwicklungen in den USA angelehnt, weswegen die Resilienz der europäischen Aktien auch deutlich geringer ist, sobald das Sentiment dreht.
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