Citigroup: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Citigroup muss noch viele Hausaufgaben erledigen

 

Die global schwache wirtschaftliche Entwicklung setzt aktuell auch der Citigroup zu. Entsprechend reduzierte sich im dritten Quartal der Nettogewinn bei der US-Grossbank (ISIN: US1729674242; A1H92V) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 34 %. Allerdings hatten die Analysten im Durchschnitt mit einem noch stärkeren Profitrückgang gerechnet, so dass die jüngst vorgestellte Gewinn-und-Verlustrechnung nicht wenige Börsianer zunächst positiv beeindruckten. Prognostizierten die Brokerhäuser im Mittel vor Zahlenvorlage für den Dreimonatszeitraum ein Nettoergebnis von lediglich 0,92 US-Dollar je Anteilsschein, so kommt das tatsächliche Resultat von 1,40 US-Dollar einer deutlichen Überraschung gleich.

Zudem schraubten die Börsenexperten ihre Erwartungen für das Gesamtjahresergebnis bei der Citigroup nach oben. Lagen die durchschnittlichen Schätzungen für das Zwölfmonatsergebnis vor sieben Tagen noch bei 3,36 US-Dollar je Papier, so wird im Konsens jetzt mit einem Nettogewinn von 3,95 US-Dollar je Anteilsschein gerechnet. An der Wall Street hielt sich die Freude über die jüngsten Resultate dennoch zeitlich in sehr engen Grenzen. Vielmehr wird vielen Investoren jetzt zunehmend bewusst, dass auf die Managerin Jane Fraser, die ab Februar 2021 die Führungsspitze des Konzerns übernimmt, noch jede Menge Herausforderungen zukommen.

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