Zur Rose: Wie gefährlich ist das aktuelle Prozessgeschehen?

Anklage ändert nichts an starken Wachstumsperspektiven

 

Wenn man disruptive Technologien und Geschäftsmodelle anbietet, kann man schon gewiss sein, dass die Besitzstandswahrer auf die Barrikaden gehen. So ergeht es derzeit der Schweizer Versandapotheke Zur Rose, deren Vorstandschef Walter Oberhänsli sich einer Anklage erwehren muss. Angezeigt wurde der Versandapotheken-Chef ausgerechnet vom Apothekerverband Pharmasuisse.

Wenn man so will, geht es hierbei eigentlich um alte Kamellen.  So hatte Zur Rose ab 2011 rezeptfreie Medikamente (so genannte OTC) über das Internet versendet. Allerdings war dies nur gegen ärztliche Verschreibung erlaubt. Dabei bediente sich Zur Rose eines Unternehmens, das die Patienten über Telemedizin-Verbindungen entsprechend behandelte. Nachdem 2015 das Schweizer Bundesgericht entschieden hatte, dass diese Art des Versandhandels verboten sei, stellte Zur Rose diese Praxis auch ein.

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