Zürcher Trend Ausgabe 31/26
Der Zürcher Trend vom 05. August 2026
«Umweltschutz ist etwas für Gutmenschen, was die wirtschaftliche Prosperität behindert!»
So das Credo in weiten Teilen der Entscheidungsträger in den westlichen Industriestaaten. Auch US-Präsident Donald John Trump hatte zu Amtsbeginn die Investitionsförderung seines Vorgängers auf Eis gelegt. Dumm nur, dass Länder, die in Sachen Umwelttechnologie auf dem Gaspedal stehen, die grösseren Fortschritte bei der wirtschaftlichen Prosperität zeigen. Was stimmt denn nun?
Es ist eine Frage der Kultur.
Tatsächlich liegen die europäischen Kritiker gar nicht so falsch. Vor allem deshalb, weil in den vermeintlichen Marktwirtschaften staatliche Stellen meinen, mit Verboten die Umwelt retten zu müssen. In diesem - man kann es nicht anders nennen - Dirigismus ist Schaden für die Wirtschaft bei gleichzeitigem Scheitern in den Umweltzielen vorprogrammiert.
China macht es mit seinem marktwirtschaftlichen Ansatz besser und erfolgreicher.
Das Land ist mit einem Anteil von 29 % an den globalen Treibhausgasen (USA als Nummer 2 «nur» 11 %) noch immer die Dreckschleuder der Welt – obwohl kein anderes Land auch nur im Entferntesten bei den Erneuerbaren so Gas gibt.
Marktanalyse
- China geht in Sachen Umweltschutz noch stärker in die Offensive.
- Die Stimmung an den Aktienmärkten ist mies - wir kaufen!
- Australien paktiert zur Sicherung der Energielieferungen mit ganz Asien.
- Alternativen zum Erdöl werden marktfähig.
Aktien im Fokus
- Western Digital sichert sich durch langfristige Lieferverträge ab.
- BrightSpring hilft chronischen Patienten für ein Win-Win.
- Centiel tütet ersten Grossauftrag ein.
- Clerhp Estructuras entwickelt sich vom Baukonzern zum Projektentwickler.
- ARP zeigt, wie Automotive hochprofitabel sein kann.
- Tidewater Renewables meldet Auslastung seiner Anlagen von 95 %.
- Friedrich Vorwerk glänzt mit sattem Auftragseingang.
- Edenred überwindet staatliche Einflussnahme.
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