Zürcher Trend Ausgabe 22/26

Der Zürcher Trend vom 03. Juni 2026

Zürcher Börsenbriefe - Zürcher Trend Ausgabe 22/26

 

Das Thema «Energie» darf vielschichtig besetzt werden.

Wunderdinge sind nicht zu erwarten, dafür eine breite Aufwärtsentwicklung und Resistenz auch in schwierigen Marktphasen. Beachten Sie bitte, dass der Irankrieg Sensibilitäten so verändert hat, dass Investitionen in den Ausbau der Versorgung im grossen Stil auch den Aktionären Freude bereiten, der «Teufel im Detail» aber einen breiten Aufschlag erfordert. Es ist nicht alles so einfach, wie es scheint:

Der im Irankrieg wiederentdeckte Wunsch nach Energiesicherheit wird den Erneuerbaren Energien nur zum Teil zugutekommen.

Die Hoffnungen der dezentralen Energieindustrie sind natürlich gut untermauert. Drei Viertel der Weltbevölkerung leben in Ländern, die Nettoimporteure fossiler Brennstoffe sind. Nach den jüngsten Erfahrungen von Venezuela und dem Iran streben diese Nationen, wie in vielerlei Statements zu hören, an, ihre Abhängigkeit von der Volatilität globaler Energiemärkte zu verringern und mehr Autonomie durch im Inland produzierte Wind-, Solar-, Bio- und Kernenergie zu erlangen.

 

 

 

Marktanalyse

  • Energie Investments sind ein Muss.
  • Emerging Markets als Parkplatz in der Korrektur vorsehen.
  • Korea und Taiwan sind die Taktgeber der KI-Industrie.
  • Türkei strebt nach dem Turnaround.
  • Lateinamerika sucht Schulterschluss zu den USA.

 

Aktien im Fokus

  • LEM wird zum Übernahmeobjekt.
  • Inficon schwimmt auf KIWelle.
  • Heidelberg Materials startet strategischen Umbau.
  • Zhipu kaum zu bremsen.
  • Samsung Electronics meldet ausverkaufte Produktion.
  • TSMC und Nvidia planen engere Kooperation.