Zürcher Trend Ausgabe 13/26

Der Zürcher Trend vom 01. April 2026

Zürcher Börsenbriefe - Zürcher Trend Ausgabe 13/26

 

Krieg ist das «new normal».

Rüstungsunternehmen profitieren gleich doppelt. Als «begrenzte militärische Operation» startete in der Ukraine ein Krieg, der nach vier Jahren immer noch nicht zu Ende ist. Die Geländegewinne sind minimal, der Verschleiss an Menschen und Material maximal. Der Iranangriff sollte zwei oder drei Tage dauern. Ende nicht absehbar. Die 75 Jahre Frieden in Europa bleiben eine Episode. Unter Verweis auf Russland oder die USA verliert ein UN-Sicherheitsrat Argumente, warum ein nicht bedrohter Staat nicht seine Nachbarn angreifen sollte. Auf allen Seiten steigen mithin die Rüstungsausgaben.

Staatswirtschaft ist gleich Misswirtschaft.

Der Zusammenbruch aller kommunistischen und sozialistischen Systeme hat diesen Leitsatz bewiesen. Auch in marktwirtschaftlichen Systemen zeigt sich eine eindeutige negative Korrelation zwischen Wohlstand und Staatsanteil am Bruttoinlandsprodukt. Der volkswirtschaftliche Sektor «Verteidigung» ist zu 100 % staatlich und damit Tür und Tor für die Verschwendung von Ressourcen geöffnet.

 

Marktanalyse

  • Rüstungsindustrie profitiert von staatlicher Misswirtschaft.
  • Volatilität nutzen.
  • Argentinien muss Reformen weiter durchziehen.

 

Aktien im Fokus

  • Hermès spürt in China verstärkt Konkurrenzdruck.
  • Gategroup vor Rückkehr an die Börse?
  • Kolibri Global Energy wird Quartalsergebnis vervielfachen.
  • Sonova schliesst das Kapitel Sennheiser.
  • Bayer wenig rentabel.
  • Vonovia fürchtet höhere Zinsen