Kann das EV-Geschäft Xiaomi retten?
Xiaomi kann sich dem Sturm nicht entziehen - Kerngeschäft bricht ein
Selbst Xiaomi gerät unter Druck. Das alte Kerngeschäft befindet sich im Rückwärtsgang, und sogar im EV-Geschäft muss man hohe Rabatte anbieten. Die Perspektive für die Aktien liegt im kommenden Geschäftsjahr.
Der Speicherchipengpass hat das Kerngeschäft von Xiaomi (KYG9830T1067) unangenehm hart im Juni-Quartal getroffen. Das ist keine Überraschung, denn schon seit Herbst 2025 beginnen die exorbitant steigenden Speicherchippreise auf die Endkundenpreise der Konsumelektronik voll durchzuschlagen. Was anfänglich auf die Marge schlug, beginnt sich nun deutlich in einem Umsatzrückgang widerzuspiegeln.
Je älter die Technik, desto härter sind die Umsatzrückgänge ausgefallen. Bei den Smartphones, wo Xiaomi immer noch weltweit die Nr. 3 ist, betrug der Rückgang -7,5 % auf 41,1 Mrd. Yuan (5,26 Mrd. Euro). Nur -7,5 %, denn die Smartphones sind überwiegend Premiumprodukte der neuesten Technologiegeneration. Aber bei den restlichen Konsumelektronikprodukten (IoT und Lifestyle), die man vertreibt, ist der Umsatz um satte -19 % im Jahresvergleich von 38,7 Mrd. Yuan auf nur noch 31,3 Mrd. Yuan (4,01 Mrd. Euro) eingebrochen. Wir reden hier über die beiden grössten Kerngeschäftsfelder von Xiaomi. Die Beine, auf denen man alleine stand, bevor das EV-Geschäft dazukam.
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