Der Prozess zum Verkauf von Uniper-Aktien durch den Bund wurde angestoßen und das Interesse scheint enorm zu sein
Gleich mehrere Unternehmen buhlen darum, sich Anteile von Uniper zu sichern
Aufgrund des plötzlichen Stopps russischer Gaslieferungen geriet Uniper vor wenigen Jahren in handfeste Existenznöte. Letztlich musste der Bund einschreiten und das Unternehmen retten. Seither befinden sich etwas mehr als 99 Prozent der Anteilsscheine in der Hand des Staates. Gleichwohl ist vorgesehen, dass spätestens 2028 75 Prozent des Unternehmens wieder in anderer Hand sein müssen.
Die Bundesregierung startete vor einer Weile den Prozess zum Verkauf von Anteilen an Uniper (DE000UNSE026). Bis zum Freitag vergangener Woche konnten sich potenzielle Investoren melden, und ein freiwilliges Angebot ohne konkrete Zahlen unterbreiten. Das Interesse scheint alles andere als gering zu sein. Auf der Liste der möglichen Käufer stehen Branchengrößen wie Equinor, Taqa und Total Energies. Auch RWE soll laut Insidern wohl nicht ganz abgeneigt sein. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, warfen zuletzt auch der kanadische Pensionsfonds CPP sowie die Investmentgesellschaft Brookfield ihren Hut in den Ring.
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