Ermotti geht mit einem Feuerwerk

UBS-Aktie setzt zum Sprung an

 

Sergio Ermotti geht mit einem Feuerwerk von Bord. Der Abschluss des 3. Quartals ist ausgezeichnet und lässt den CEO der UBS in hoher Zufriedenheit auf die letzten neun Jahre zurückschauen. Er hat nicht alles erreicht, aber weit mehr als die heimische Konkurrenz. 

Vor Steuern verdiente die UBS im 3. Quartal 2,6 Mrd. US-Dollar. Bereinigt um positive Sondereffekte sind es immer noch 2,1 Mrd. US-Dollar, was 41 % über dem Vorjahresniveau liegt. Für die Bank ist es der höchste Gewinn in einem 3. Quartal seit 10 Jahren. 

Der Gewinn kommt direkt aus den Bemühungen der Mitarbeiter. Schaut man auf das Aufwand-Ertrags-Verhältnis, lag die UBS im abgelaufenen Quartal bei 70,4 %. Eine Julius Bär, die in 2020 die Kostenbremse bewusst angezogen hat, lag in den ersten neun Monaten bei einem Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 66,1 %. Im Vorjahr lag das Verhältnis noch 5 Prozentpunkte schlechter. Die Differenz erklärt zum Teil das gute Abschneiden von Bär im 3. Quartal. So gesehen haben die Zahlen der UBS noch Luft nach oben. 

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