Frankfurt sorgt sich über Traton

Traton im Abseits - Frankfurt sorgt sich vor dem Winter

 

Frankfurt sorgt sich im Vorfeld der Wintermonate, dass das Geschäft des Nutzfahrzeugherstellers Traton gleich von zwei Seiten unter Druck kommen könnte. Die wichtigste Sorge gilt der Produktionsseite und der Frage, ob Traton und die Zulieferer unterbrechungsfrei Energie bekommen werden und bezahlen können. Die zweitwichtigste Sorge ist, ob die Energiekrise die Nachfrage vonseiten der Kunden in Europa zerstören wird. 

In puncto Energie arbeitet Traton (DE000TRAT0N7) eng mit der Mutter Volkswagen (DE0007664039) zusammen. Der Volkswagen Konzern bereitet sich schon seit Monaten auf die kommenden Engpässe vor und unternimmt alles erdenkliche, um bestehende Verstromung und Wärmeerzeugung mit Gas zu vermeiden. Umgestellt wird intern auf Öl und Kohle. Wo sich der Verbrauch von Gas nicht vermeiden lässt, baut man Gasreserven für den Winter auf, wo der Konzern und auch Traton mit anderen Unternehmen und Privathaushalten um die knappen Gasvorräte konkurrieren werden.