Swatch Group mit erstem Halbjahresverlust

Swatch-Aktien sind unterbewertet

 

An 2020 wird man sich bei Swatch erinnern. Nicht in einem guten Sinn, denn der Schweizer Uhrenkonzern verzeichnete zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte einen Halbjahresverlust. Noch dazu einen, der sich gewaschen hat. Nick Hayek erläuterte auf der Pressekonferenz ausführlich die Hintergründe des Einbruchs in den letzten Monaten und wie sich die Situation seither im Vertrieb entwickelt hat.

 

Einbruch im 1. Halbjahr

 

Nachdem Swatch im Januar noch gut verkauft hatte, brach der Umsatz ab Februar immer stärker ein. Auf dem Tiefpunkt der Corona-Krise waren weltweit 80 % der Distributionskanäle von Swatch aufgrund von Behördenanordnungen geschlossen. Insgesamt sank der Umsatz im 1. Halbjahr um -43,4 % (währungsbereinigt) auf 2,197 Mrd. Franken. Aufgrund des starken Franken fiel Umsatz insgesamt mehr als -46 %. Aus einem operativen Gewinn von 547 Mio. Franken im Vorjahreshalbjahr wurde so ein operativer Verlust von -327 Mio. Franken. Nach Steuern ergab sich ein Verlust von -308 Mio. Franken nach einem Netto-Gewinn von 415 Mio. Franken in der Vorjahresperiode.

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