Swatch Group profitiert von der stark gestiegenen Nachfrage nach Luxusgütern in Asien

Umsatzsprung im April

 

In den vergangenen Jahren liefen die Geschäfte bei der Swatch Group eher schleppend, da viele Leute aus der jüngeren Generation das Interesse an klassischen Armbanduhren verloren haben. Allerdings zeichnet sich jetzt eine massive operative Belebung bei dem Konzern ab.

Bei der Swatch Group (CH0012255151) ist die Nettogewinnentwicklung bereits seit dem Geschäftsjahr 2013 deutlich negativ. Zudem litt der Konzern durch neue digitale Uhren unter einem zusätzlichen Wettbewerbsdruck, weshalb viele Aktionäre den Glauben an eine langfristige positive Entwicklung des Konzerns verloren. Entsprechend ist es keinesfalls verwunderlich, dass sich die Swatch-Aktie seitdem in einem langfristigen Abwärtstrend befindet, wobei das Papier ausgehend von einem Kursniveau von etwas mehr als 600 Franken zeitweise im Frühjahr 2020 unter die Marke von 200 Franken fiel. Allerdings zeichnet sich seit einigen Monaten nun eine massive Belebung des Geschäfts ab, was auch der Aktie wieder einen spürbaren Auftrieb gab.