Swatch arbeitet am Break

200 Tage-Linie ist das nächste Ziel

 

Seit Monaten bewegt sich die Aktie in einer immer enger zusammenlaufenden Handelsspanne. Das überrascht, denn viele andere Aktien, die bisher mit Abschlägen im Hinblick auf eine mögliche 2. Corona-Welle gehandelt wurden, legten im September zu, nachdem sich zahlreiche Impfstoff-Kandidaten am Horizont abzeichnen, die das Mortalitätsrisiko und die Gefahr von Lockdowns deutlich senken können. 

Die Zurückhaltung der Börse Zürich ist aber grundsätzlich durchaus verständlich. Swatch wies in den ersten sechs Monaten den allerersten Halbjahresverlust in der Unternehmensgeschichte aus. Insbesondere das Geschäft mit der Laufkundschaft und dem Grosshandel litt im April massiv unter den zahlreichen Lockdowns weltweit. Bis zu 80 % der Distributionskanäle waren geschlossen. Doch Swatch holte einen grossen Teil des Umsatzes bereits wieder im Mai und Juni auf, was die innere Stärke des Geschäftsmodells ein weiteres Mal unterstrich. 

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