Expansion in Sichtweite

Gute Aussichten für 2021

 

Bei der Darmstädter Software AG (ISIN: DE000A2GS401; WKN: A2GS40) liefen die Geschäfte über die gesamte vergangene Dekade hinweg für viele Investoren sehr enttäuschend. Während viele Player zwischen den Geschäftsjahren 2010 und 2020 deutlich expandieren konnten, gingen die Erlöse der Südhessen in diesem Zeitraum von 1,12 Milliarden Euro auf 834 Millionen Euro zurück. Zeitgleich reduzierte sich der Nettogewinn von 175 Millionen Euro auf 96 Millionen Euro, weshalb auch der Aktienkurs über diesen Zeitraum hinweg kaum von der Stelle kam und im Jahr 2014 zeitweilig sogar spürbar unter Druck stand.

Nach einer vergleichsweise langen Durststrecke zeichnet sich aber nun zunehmend ab, dass die Software AG gemessen an der Geschäftsdynamik wieder deutlich mehr an Fahrt aufnehmen kann. Zwar entwickelte sich die Firma gemessen an der Umsatzentwicklung nach der Amtsübernahme des CEOs Sanjay Brahmawar bislang noch verhalten, da er zunächst begann, den Konzern zunächst auf ein attraktiveres Subskriptionen-Bezahlmodell umzustellen und weitere Transformationsprozesse in Gang zu setzen. Allerdings gibt der starke Ordereingang im Jahr 2020 nun einen berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass die Darmstädter zumindest ab dem Jahr 2022 wieder kräftig wachsen werden.