Starke Quartalszahlen von Snowflake

Snowflake macht den Bären Angst - Short-Squeeze nach den Zahlen

 

Die Bären haben sich verkalkuliert. Der Sell-off bei Snowflake war nicht gerechtfertigt. Nach den Zahlen schiessen die Notierungen in die Höhe. 

Snowflake (US8334451098) trifft die Bären da, wo es wehtut. Die Zahlen zum 3. Fiskalquartal sind ausgezeichnet. Das Unternehmen legte einen Umsatz von 334 Mio. US-Dollar vor, was einem Wachstum im Jahresvergleich von knapp 110 % entsprach. Damit konnte man die Dynamik im sequenziellen Vergleich zum 1. Fiskalhalbjahr sogar noch einmal leicht steigern. In den ersten neun Monaten erhöhte Snowflake seine Erlöse von 402 auf 836 Mio. US-Dollar.

Die direkten Umsatzkosten wuchsen nur unterdurchschnittlich. Während der Umsatz um 110 % stieg, wuchsen die Umsatzkosten „nur“ um 81 %, was dem Unternehmen wesentlich mehr Spielraum für die Deckung der Betriebskosten gab. Das Management investierte weiter sehr stark in das Marketing und den Vertrieb, aber auch in die Forschung und Entwicklung. So ergaben sich am Ende Betriebskosten von 371 Mio. US-Dollar. Was weit über dem Rohertrag liegt, aber selbst gewählt ist, denn man ist bereit, mittelfristig Verluste zu machen, um langfristig dann an der Spitze der Branche sehr hohe Margen einzufahren.