Trotz Speicherkrise will Samsung wohl an den Verkaufspreisen seiner Galaxy-Geräte festhalten, was die Marge ordentlich unter Druck setzen könnte

Samsung profitiert und leidet gleichzeitig unter der Speicherkrise

Zürcher Börsenbriefe - Trotz Speicherkrise will Samsung wohl an den Verkaufspreisen seiner Galaxy-Geräte festhalten, was die Marge ordentlich unter Druck setzen könnte

 

Schon jetzt steht nahezu fest, dass 2026 für neue Rekorde bei den Preisen für Speicherchips sorgen wird. Denn der unstillbare Hunger aus der KI-Branche hält an und die Hersteller kommen mit der Produktion nicht hinterher. Das hat längst Auswirkungen auf den Consumer-Bereich. Vor allem nackte RAM-Riegel haben sich im Preis in nur wenigen Monaten teils verdreifacht.

Bei fertigen Endgeräten wie Smartphones halten die Effekte sich noch in Grenzen. Experten rechnen jedoch auch hier im neuen Jahr mit teils massiven Preissteigerungen. Samsung (KR7005930003) scheint beim anstehenden Galaxy S26 aber die Preise noch nicht anheben zu wollen. Trotz rasant gestiegener Speicherpreise sollen zumindest die Verkaufspreise für die Basismodelle jenen des Vorgängers entsprechen. Das kleinste Modell würde somit zum vierten Mal in Folge zu einem Listenpreis von 799 US-Dollar an den Start gehen.