RTL: Zeit für ein Abstauberlimit

Die Aktie läuft unter dem Radar der Börse

 

Welche Chancen hat RTL gegen die Tech-Riesen aus dem Silicon Valley? Der Privatsender hat in den vergangenen Jahren der Disruption der Branche nicht tatenlos zugesehen, aber der Vorstand hat auch noch keine überzeugende Antwort gefunden, die so hohes Wachstum erreicht, dass der Konzern aus der Stagnation herauskommt. Man ist zwar im europäischen Radio- und TV-Geschäft unter den werbefinanzierten Privatsendern die Nr. 1, doch das Geschäft bewegt sich im Grunde seit Jahren nur noch minimal, während rund herum die Content-Branche die grösste Revolution durchlebt, seit der Einführung des Farbfernsehens. 

Konzerne wie Amazon, Apple und Netflix haben den Vorteil, dass sie sehr hohe Budgets zur Verfügung haben und nicht auf Werbekunden angewiesen sind. Auch haben sie keine Altlasten im Gepäck, die das Wachstum verzögern. Sie können ihre gesamte Kraft auf die Suche nach den innovativsten Formaten konzentrieren, die die höchsten Margen bringen. Und sie haben alle einen Vorteil, den der Privatsender nicht hat: Die Rückdeckung der Börse. 

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