Novo Nordisk gerät nach einem Hackerangriff unter Druck, freut sich jedoch über Rückhalt an der Börse

Die Aktionäre von Novo Nordisk scheinen sich nicht beeindrucken zu lassen

Zürcher Börsenbriefe - Novo Nordisk gerät nach einem Hackerangriff unter Druck, freut sich jedoch über Rückhalt an der Börse

 

Leider Gottes gehören Hackerangriffe heutzutage zum Alltag dazu und große Börsenkonzerne sind natürlich ein beliebtes Ziel von dubiosen Gruppierungen. Nun hat es den dänischen Pharmakonzern Novo Nordisk erwischt. Die Hackergruppe FulcrumSec beanspricht einen Angriff für sich und fordert 25 Millionen US-Dollar an Lösegeld. Medienberichten zufolge ist Novo Nordisk aber wohl nicht bereit, dieser Forderung nachzukommen.

Dass es einen Angriff gegeben hat, das bestätigte Novo Nordisk (DK0062498333) bereits in der vergangenen Woche. Nun tauchen dazu auch weitere Details auf. Da kein Lösegeld gezahlt werden soll, drohen die Angreifer mit der Veröffentlichung eines 1,3 Terabyte schweren Datensatzes. Jener soll so einiges enthalten, darunter persönliche Daten von Mitarbeitern und Studienteilnehmern. Abseits davon scheint sich, zumindest nach Angaben der Hacker, auch das eine oder andere Geschäftsgeheimnis zu finden.