Microsoft: Trotz guter Q3-Zahlen abgestraft

Steigende Dividenden fast vorprogrammiert

 

Der US-Softwaregigant Microsoft Corp. (ISIN: US5949181045; 870747) ist bestens in das neue Fiskaljahr 2020/21 (per Ende Juni) gestartet. Beim Umsatz legte die Firma aus der Nähe von Seattle in Q1 (per Ende September) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12 % auf 37,2 Mrd. US-Dollar zu. Der Nettogewinn schnellte sogar um stattliche 30 % auf 13,9 Mrd. US-Dollar nach oben, was einem Betrag von 1,84 US-Dollar je Aktie entspricht. Damit wurden die Erwartungen der Brokerhäuser deutlich übertroffen, die lediglich einen Reingewinn in Höhe von 1,54 US-Dollar je Anteilsschein erwarteten.

Getrieben wurde das Wachstum von der Cloud-Computing-Plattform Azure, die ihre Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 48 % ausbaute. Aber auch andere Sparten wie das Geschäft mit den Microsoft Office-Lizenzen und der Xbox legten ordentlich zu. Einen massiven Boom erlebt aktuell die Kommunikationsplattform Teams, die unter anderem mit Zoom und Slack konkurriert. Wurde Microsoft Teams, eine Software für Chats, Besprechungen und Notizen im April lediglich täglich von 75 Millionen Anwendern genutzt, so ist diese Zahl mittlerweile auf 115 Millionen User gestiegen.

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