Der Irankrieg trifft die Lufthansa wohl härter als gedacht und das Management schraubt bereits an Gegenmaßnahmen
Hohe Kerosinpreise treiben die Lufthansa in die Defensive
Bei Ausbruch des Irankriegs gab es zunächst noch Hoffnungen darauf, dass es zu einem schnellen Ende kommen könnte und die Folgen für die Wirtschaft sich in Grenzen halten könnten. Auch bei der Lufthansa übte das Management sich zunächst in Nüchternheit. Doch die Lage scheint sich zugespitzt zu haben und Medienberichten zufolge sollen nun Gegenmaßnahmen auf den Weg gebracht werden.
Bei einer virtuellen Mitarbeiterversammlung hat Konzernchef Carsten Spohr ankündigen lassen, zunächst 20 Flugzeuge am Boden zu lassen, was einer Reduzierung des Sitzplatzangebots um 2,5 Prozent entspreche. Falls nötig, könnte sich die Anzahl auf 40 Flugzeuge verdoppeln lassen. Die Lufthansa (DE0008232125) will auf die Folgen des Irankriegs früh vorbereitet sein. Betroffen sein sollen in erster Linie Flugzeuge, die ohnehin kurz vor einer Ausmusterung stünden.
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