Ein Insiderkauf hilft der abgestürzten Aktie von Klarna endlich auf die Sprünge, doch neue fundamentale Signale ergeben sich daraus nicht

Klarna hat viel von seinem einstigen Glanz verloren

Zürcher Börsenbriefe - Ein Insiderkauf hilft der abgestürzten Aktie von Klarna endlich auf die Sprünge, doch neue fundamentale Signale ergeben sich daraus nicht

 

Der Börsenstart von Klarna im vergangenen Herbst verlieft recht fulminant. Der schwedische Zahlungsdienstleister galt als großer Anwärter darauf, dem bisherigen Platzhirsch PayPal den Rang ablaufen zu können. Punkten konnte man mit allerlei Innovationen, welche die Konkurrenz sich letztlich abschaute. Ein größeres Kompliment der Mitbewerber kann es wohl kaum geben.

Allerdings konnte die fundamentale Entwicklung damit nicht ganz Schritt halten. Schnell machte sich Ernüchterung breit, was schließlich in enttäuschenden Quartalszahlen gipfelte. Mitte Februar informierte Klarna (GB00BMHVL512) zwar über neue Umsatzrekorde. Gleichzeitig musste aber ein Nettoverlust von 26 Millionen US-Dollar gemeldet werden. Die Aktie rutsche daraufhin bis auf ihr bisheriges Allzeit-Tief bei 12,50 Dollar.