Intel nimmt Milliarden in die Hand, um seine Fab 34 in Irland zurückzukaufen und unterstreicht damit sowohl die eigene Finanzstärke als auch freundlichere Aussichten.

Dreht Intel jetzt richtig auf?

Zürcher Börsenbriefe - Intel nimmt Milliarden in die Hand, um seine Fab 34 in Irland zurückzukaufen und unterstreicht damit sowohl die eigene Finanzstärke als auch freundlichere Aussichten.

 

Vor zwei Jahren noch war Intel geschlagen und am Boden. Das Geschäft mit klassischen CPUs lief kaum noch richtig. Konkurrent AMD drehte Kreise um Core-Prozessoren und das große Geld wurde ohnehin mit GPUs verdient, die bei Berechnungen für Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen. Doch die Lage scheint sich schon wieder gedreht zu haben.

Der Aufbau immer neuer und immer größerer Rechenzentren erhöhte auch den Bedarf an CPUs, welche für den Betrieb noch immer unverzichtbar sind. Seit einer Weile machen sich sogar schon Berichte über mögliche Engpässe breit. Für Intel (US4581401001) scheinen die Geschäfte nun gut genug zu laufen, um wieder ordentlich Geld in die Hand nehmen zu können. Wie das Unternehmen kürzlich mitteilte, soll nun die Fab 34 in Irland vollständig wieder zurückgekauft werden.