Die Bank of America erhöht ihre Erwartungen gegenüber Intel deutlich und steckt mit ihrem Optimismus die Bullen an

Comeback dank Krise bei Intel?

Zürcher Börsenbriefe - Die Bank of America erhöht ihre Erwartungen gegenüber Intel deutlich und steckt mit ihrem Optimismus die Bullen an

 

Im Halbleitersegment haben wir es momentan mit einer veritablen Krise zu tun, welche den Chipherstellern allerdings sehr gelegen kommt. Die Kapazitäten reichen nicht einmal annähernd aus, um die Nachfrage bedienen zu können. Dadurch bedingt steigen die Margen rapide und es wird so ziemlich alles von Hyperscalern leergekauft, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Bei Intel zeigte sich schon bei den letzten Zahlen, dass selbst zuvor abgeschrieben Chips plötzlich heiß begehrt waren.

Vielleicht war das aber nur der Anfang von etwas noch viel Größerem. Davon zumindest scheinen die Analysten der Bank of America auszugehen. In einer neuen Studie zur Aktie von Intel heißt es, dass sich besonders im Markt für Server-Prozessoren noch enormes Potenzial verstecken würde. Zudem wird Intel (US4581401001) als Schlüssel angesehen, um in den kommenden Jahren Engpässe bei Wafern ein Stück weit auflösen zu können. Das wird zum Schaden des einst größten Chipkonzerns kaum sein, so diese Erwartung auch erfüllt werden sollte.