HeidelbergCement enttäuscht mit hohem Verlust

Anleger reagieren verstimmt auf die Unternehmenskommunikation

 

HeidelbergCement profitiert davon, dass in den meisten Ländern die Bauaktivitäten trotz Corona-Pandemie uneingeschränkt fortgesetzt werden. Selbstverständlich gibt es Einschränkungen und einige Prozesse laufen langsamer als geplant, aber im Grossen und Ganzen läuft das Geschäftsmodell ohne wesentliche Reibungen weiter. Das ist der entscheidende Punkt in diesem Halbjahresbericht und das drückt sich auch eindeutig in den operativen Daten aus. 

Der Umsatz sank im 1. Halbjahr um knapp 1 Mrd. Euro auf 8,25 Mrd. Euro. Das ist ein nennenswerter Betrag, der andere Unternehmen tief in die roten Zahlen reissen kann. Doch HeidelbergCement konnte den Aufwand im 1. Halbjahr fast 1:1 nach unten anpassen, sodass das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen fast unverändert bei 1,4 Mrd. Euro (-2 %) landete. Auch die Abschreibungen bewegten sich auf dem Vorjahresniveau. 

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