Hypoport: Der schlafende Plattform-Riese erwacht
Die Bullen beginnen sich bei Hypoport einzukaufen - was ist der Bull-Case?
Zwei Jahre nach dem Zinsschock greift bei Deutschlands grösster Kreditplattform der operative Hebel – und die Börse hat es noch kaum bemerkt.
Es gibt Aktien, die fallen so tief, dass die Börse das Geschäft darunter vergisst. Hypoport (DE0005493365) ist so ein Fall. Rund 88 Euro kostet die Aktie des Plattformbetreibers heute – ein Bruchteil der 618 Euro, die im Februar 2021 bezahlt wurden, als billiges Geld den deutschen Immobilienmarkt noch befeuerte. Der Zinsschock von 2022 hat diese Bewertung pulverisiert. Doch wer nur auf den Chart blickt, übersieht das Entscheidende:
2025 ist das Unternehmen operativ in eine neue Phase eingetreten. Der Rohertrag stieg um 10 % auf 266 Mio. Euro – das EBIT aber explodierte um 85 % auf 33 Mio. Euro, die Marge sprang von 7,4 auf 12,4 %. Genau das ist der Moment, auf den Plattform-Investoren warten: der Punkt, an dem zusätzliches Volumen fast ungebremst auf die Gewinnlinie durchschlägt.
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