Drägerwerk profitiert weiterhin von Corona-Sonderkonjunktur

Drägerwerk präzisiert Prognose

 

Für das Medizintechnik-Unternehmen Drägerwerk kam die Corona-Pandemie aus wirtschaftlicher Perspektive eigentlich wie gerufen. Erwirtschaftete der Lübecker TecDax-Konzern (ISIN: DE0005550636; WKN: 555063) in den Jahren 2018 und 2019 lediglich magere Nettoumsatzrenditen von etwas mehr als ein Prozent, so dürften die Kassen bei den Hanseaten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in 2020 ordentlich klingen. Dies belegen jedenfalls die gestern nach Xetra-Schluss veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal. Für das Jahr 2021 ist der Vorstandsvorsitzende Stefan Dräger allerdings nicht ganz so optimistisch.

Aktuell sind Atemschutzmasken und Beatmungsgeräte für Lungenkranke weltweit gefragt. Von dieser günstigen Marktsituation profitiert Dräger gleich in doppelter Hinsicht. So können sich die Hanseaten aktuell nicht nur über deutlich steigende Umsätze freuen. Vielmehr kann Dräger im aktuellen Umfeld für einige seiner Produkte deutlich höhere Preise durchsetzen, was sich in der Summe gleich mit einem Multiplikatoreffekt auf die Nettogewinnentwicklung auswirkt.

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