Delisting von Didi ist die Spitze des Eisberges

Didi Global ist kein Einzelfall - Peking plant weitere Massnahmen

 

Die Aufspaltung des chinesischen und amerikanischen Kapitalmarktes ist bei Weitem noch nicht vollendet. Peking geht den nächsten Schritt und forciert einen Rückzug chinesischer Unternehmen aus New York.

Das Exempel, das Peking an Didi Global (US23292E1082) statuiert, zeigt die Härte der Kommunistischen Partei. Der chinesische Online-Fahrdienstvermittler mit mehr als 550 Millionen Benutzern war im Juni dieses Jahres in New York an die Börse gegangen. Man hatte auf Erlöse von bis zu 10 Mrd. US-Dollar gehofft, musste sich aber mit 4,4 Mrd. US-Dollar und einer Marktkapitalisierung von 70 Mrd. US-Dollar „begnügen“, nachdem bekannt wurde, dass die chinesische Behörde für Marktüberwachung Ermittlungen gegen das Unternehmen aufgenommen hatte. Nichtsdestotrotz war das IPO von Didi das grösste eines chinesischen Unternehmens seit dem Börsengang von Alibaba (US01609W1027) im Jahr 2014. Doch: