BASF rutschte tief in die roten Zahlen

Aktien haben weiteren Korrekturbedarf

 

Das Beste an den BASF Zahlen war der Umsatzrückgang um -12 %. Rund 12,68 Mrd. Euro erwirtschafte man nach 14,48 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Hier lag meine Taxe noch tiefer. Wie erwartet belastete der Nachfragerückgang aus der Automobilindustrie den Konzern am stärksten. Vonseiten der Wasch- und Reinigungsmittelindustrie und der Lebensmittelindustrie erfuhr die BASF dagegen eine vergleichsweise stabile Nachfrage. Vor Steuern wies man allerdings einen Verlust von -923 Mio. Euro aus. 

Das Beteiligungsergebnis war massgeblich für den Verlust verantwortlich. Insbesondere die Wertberichtigung auf die Beteiligung an der Wintershall DEA verursachte einen hohen Verlust. Unter dem Strich lag das Beteiligungsergebnis bei -788 Mio. Euro, nach -4 Mio. Euro in 2019. Da die BASF nur auf ein EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) von 59 Mio. Euro (-88 %) kam, fiel der Vorsteuerverlust entsprechend hoch aus. Dank der Steuergutschrift in Höhe von 35 Mio. Euro blieb am Ende ein Ergebnis nach Steuern von -878 Mio. Euro stehen. 

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