Die DHL Group erhält frischen Spielraum für Portoerhöhungen und die Aktionäre wittern schon Chancen
Die Inflation scheint auch bei der DHL Group anzukommen
Bekanntlich wird dieser Tage alles teurer und auch die Kosten von Unternehmen steigen munter in die Höhe. Um dem zu begegnen, wird die DHL Group im kommenden Jahr wohl eine kräftige Erhöhung der Portokosten vornehmen dürfen. Einen ersten Entwurf zu diesem Thema veröffentlichte nun die Bundesnetzagentur und die darin enthaltenen Vorschläge haben es durchaus in sich.
Ansteigen könnte das Porto für Privat- und Geschäftskundenbriefe demnach im Schnitt um 20,35 Prozent. Das wäre die kräftigste Erhöhung jemals. Würde die DHL Group (DE0005552004) den Spielraum aus dem Entwurf vollständig übernehmen, so würde das Porto für einen Standardbrief wohl von aktuell 0,95 auf 1,14 Euro ansteigen. Allerdings ist noch nichts in Stein gemeißelt. Unternehmen und Verbände können sich noch zu dem Vorhaben äußern, bevor der endgültige Erhöhungsspielraum festgelegt wird.
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